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2012

Garden sorgen für Überraschung  LINK - ONLINE-ARTIKEL
VON SONJA BROWATZKI - zuletzt aktualisiert: 23.01.2012

Duisburg (RP). Homberg Die Narrenzunft Homberg feierte am Freitagabend ihr 55-jähriges Bestehen mit den Vereinsführungen aller großen Gesellschaften in der Glückauf-Halle. Gefeiert wurden all jene, die in den närrischen fünfmal elf Jahren dazu beigetragen haben, das Steuer des Narrenschiffs auf Kurs zu halten.

Viel Lob für den Präsidenten

Die Narrenzunft sei "eine Gesellschaft mit Respekt vor den Menschen, die weit über unsere Stadtgrenzen hinaus bekannt ist", sagte Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann. Insbesondere für den amtierenden Präsidenten Manfred Becker gab es viel Lob von den Laudatoren. "Viele Erfolge, die die Narrenzunft sich auf die Fahne schreiben kann, sind auch seine Erfolge", sagte der einstige Grafschafter Karnevalsprinz Kurt Zimmermann. Insbesondere für seine Garden könne er sich "freuen wie ein Kind, kämpfen wie ein Löwe und wenn nötig auch die Krallen ausfahren, wenn er irgendwo Ungerechtigkeiten wittert".

Das Engagement des Vereins in diesem Bereich zahlt sich aus, denn die große Garde hält den aktuellen Landes-, Bundes- und Europameistertitel. "Jede Stunde, jede Minute, die wir unserer Jugend widmen, ist eine Investition in die Zukunft", lobte Dieter Seedorfer, Präsident des Landesverbandes Rechter Niederrhein vom Bund deutscher Karneval. Der Verein leiste "ein gewaltiges Stück ehrenamtliche Sozialarbeit" und er habe "kein Verständnis dafür, dass uns die Arbeit manchmal so schwer gemacht wird".

Zwei besondere Ehrungen hatte er für Narrenzunft-Schatzmeister Hans-Dieter Bathen und Ex-Präsident Wilfried Deininger: Bathen erhielt den BDK-Orden in Gold, Deininger wurde mit dem Orden in Gold mit Brillanten die höchste Auszeichnung des Bundes deutscher Karneval verliehen.

Die gute Jugendarbeit spiegelte sich auch im Programm wider, machten doch direkt alle drei Tanzgarden den Programmauftakt für den Abend. Mit diesem Überraschungsauftritt rührte die Truppe ihren Präsidenten dann auch fast zu Tränen. Organisiert hatte den Auftritt "Tanztrainerin, Motivationstrainerin und gute Seele" (Zimmermann) Nadine Becker. Von den weißen T-Shirts mit der Aufschrift "Danke Manni" und dem großen Banner, das zuletzt gehisst wurde, war ihr Mann sichtlich gerührt.

Buntes Programm

Dank der Auftritte des Musikcorps Hohenbudberg oder des Stimmenimitators Prof Dr. Pillemann wurde der Abend auch nicht zu redenlastig. Der Höhepunkt am Ende der Veranstaltung war wieder einmal der Auftritt der hauseigenen Showtanz-Garde "Eternal Flames".

 

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Sitzungsmarathon zum Jubiläum LINK - ONLINE-ARTIKEL
22.01.2012 | 17:21 Uhr

Duisburg (Der Westen / WAZ / NRZ).

Mit einem Sitzungsmarathon hat die KG Narrenzunft Homberg am Wochenende ihr 55-jähriges Jubiläum gefeiert.

Gerade die Schnapszahlen sind es, die bei den Karnevalsgesellschaften ganz besondere Aufmerksamkeit bekommen. Denn sie sind ein Vielfaches von der Karnevalszahl schlechthin: der elf. Darum steht auf dem diesjährigen Narrenzunft-Orden auch nicht etwa 55 Jahre, sondern fünf mal elf Jahre.

Die jecken Festivitäten begannen am Freitagabend in der Glückauf-Halle mit der Jubiläumssitzung für 250 geladene Gäste. Weiter ging es am Samstag zuerst am Mittag mit der Kindersitzung, bevor am frühen Abend die Frauen bei der Damensitzung Hof hielten. Sonntag machte schließlich die Herrensitzung das Geburtstagswochenende komplett.

Verdienstorden

Am Freitag hatte die Narrenzunft befreundete Karnevalsvereine von nah und fern und Freunde der Gesellschaft eingeladen. Vor allem natürlich aus den beiden Verbänden, in denen der Verein Mitglied ist: der Kulturausschuss Grafschafter Karneval und der Hauptausschuss Duisburger Karneval. Durch ihren Sitz an der Grenze zu Moers ist die Narrenzunft mit beiden Karnevalskreisen verbunden. Diese Veranstaltung nutzte auch der Bund Deutscher Karneval, um zwei besonders verdiente Narrenzunft-Mitglieder zu ehren. Wilfried Deininger erhielt den Verdienstorden in Gold mit Brillianten für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft. Der ehemalige Präsident wurde außerdem zum Ehrenpräsident der Narrenzunft ernannt. Dieter Bathen erhielt vom BDK eine Ehrung für seine 25-jährige Schatzmeistertätigkeit.

Natürlich wurden auch viele Lobesworte für die Narrenzunft selbst gesprochen. In seiner Laudatio dankte der Senator Kurt Zimmermann „jedem einzelnen Mitglied, denn ohne sie gäbe es keine KG Narrenzunft.“ Besonders hervor hob er dabei das Engagement von Präsident Manfred Becker. „Unsere Narrenzunft ist Manni Becker und Manni Becker ist die Narrenzunft.“ Auch mit seinem Stolz auf die nicht nur im Karneval erfolgreichen Tanzgarden hielt er nicht hinterm Berg. „Die Kleinsten stellen schon fest, dass es viel schöner ist, im Karneval zu sein, als acht Stunden vor der Playstation zu hängen.“

Auch der Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann lobte die Arbeit der Karnevalisten. „Die Narrenzunft ist ein wichtiger Teil für die Kultur im Bezirk und dafür auch berühmt über die Grenzen hinaus, nicht zuletzt durch die erfolgreichen Tanzgarden“, so Paschmann. Bis jetzt habe es erst vier Präsidenten in ihrer Geschichte gegeben. Da könne selbst die Bundesrepublik nicht mithalten. Dort sei die Halbwertzeit von Präsidenten ja momentan bedeutend geringer, sagte er mit einem Seitenhieb auf das höchste Staatsamt. Bis in die späte Nacht hinein wurde am Freitag gefeiert. Für die Gäste hatte die Narrenzunft ein buntes Programm mit Büttenreden und Tänzen zusammengestellt.

Glückauf-Halle tobte

So ein Programm lockte auch jeweils rund 600 Besucher zur Damen- und zur Herrensitzung. Bei den geschlechtsgetrennten Feiern tobte die Glückauf-Halle, dank einer Mischung aus Künstlern aus den eigenen Reihen und hinzugekauften Darbietungen.
Am Ende waren die Jecken mit ihrem Jubiläumswochenende sehr zufrieden, wie der Sprecher Manfred Dürig sagte. Nur zur Kindersitzung hätten sie sich noch etwas mehr Resonanz gewünscht. Für die Narrenzunft ist jetzt aber noch lange nicht Schluss. Unter anderem der Rathaussturm in Homberg und die Karnevalsumzüge stehen in der Jubiläumssession noch an.
Simon Pake

 

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5 x 11 Jahre - Narrenzunft Homberg feierte närrisches Jubiläum
LINK - ONLINE-ARTIKEL
30.01.2012 | 12:00 Uhr

Duisburg (Lokalkompass - Harald Molder).
Manfred "Manni" Becker ist die "Narrenzunft" und die Narrenzunft ist Manni Becker.

„55 Jahre und kein bischen leise“ so begrüßte um 18.11 Uhr Präsident Manfred Becker die rund 300 geladenen Gäste der großen Jubiläumsgala „55 Jahre Narrenzunft Homberg“ in der Glückauf-Halle in Homberg. Vor der Bühne waren die herrlichen Pokale und Preise, die der Verein in den vielen Jahren seines Bestehens gewonnen hat, ausgestellt.

Herrlich anzusehen und auch ein Zeichen für eine gesicherte Zukunft der Narrenzunft waren die Auftritte der „Eigengewächse“. Zunächst die Sandkasten Rocker, die „Murmelgarde“ und dann erst die „Mittel Garde“ und die „Große Garde“, die zeigten, dass Nachwuchsförderung im Verein großgeschrieben wird.

Befreundete Gesellschaften und Karnevalsvereine waren aus Nah und Fern angereist um der KG zum närrischen Jubiläum zu gratulieren. Und auch die Vorstände der Dachverbände, der „Hauptausschuss Duisburger Karneval“ (HDK) mit Präsident Michael Jansen und Schatzmeisterin Gaby Rettig und der „Kulturausschuss Grafschafter Karneval“ (KGK), an der Spitze Präsident Hans Kitzhofer, denen der im Grenzgebiet zwischen Moers und Duisburg ansässige Verein angehört, waren erschienen, um Geburtstagsgrüße zu entbieten.

Dieter Seedorfer, Vizepräsident des „Bund Deutscher Karneval“ war zum Jubiläumsempfang gekommen, und zeichnete gemeinsam mit Jürgen Ohl, Geschäftsführer LRN, zwei besonders verdiente Mitglieder der Narrenzunft aus. Wilfried Deininger erhielt den Verdienstorden in Gold mit Brillianten für 50 jährige Mitgliedschaft und Dieter Bathen den Verdienstorden in Gold für seine 25-jährige Schatzmeistertätigkeit.

Wilfried Deininger, früher Präsident des Vereins, wurde außerdem zum Ehrenpräsident der Narrenzunft ernannt. Der Verein erhielt eine schöne Jubiläumsschleife für seine Fahne!

Senator Kurt Zimmermann trat als Laudator auf die Bühne der „Guten Stube“ Hombergs und sprach vielen der Anwesenden aus dem Herzen, bei seinem Blick auf die vergangenen fünfeinhalb Jahrzehnte, die von Höhen und Tiefen geprägt waren.

Die Narrenzunft Homberg hat das Licht der Welt am Rosenmontag 1957 in der ehemaligen Gaststätte "Stadtschenke" in Hochheide erblickt. Theo Querbach wurde ihr erster Präsident und machte mit seinen Lieden im grün-weißen Kostüm des Hofnarren mit dem Homberger Stadtwappen die Narrenzunft über die damaligen Stadtgrenzen der noch selbständigen Stadt Homberg hinaus bekannt.

Und weitere wichtige und schöne Etappen der Vereinsgeschichte zeigte Kurt Zimmermann auf. Vom ersten Rathaussturm im Jahr 1961 durch Möhnen und das Funkencorps mit Kanonenwagen, der ersten Prunksitzun im Jahr 1972 in der Glückauf-Halle, dem Aufbau der Showtanzgruppe "Starlights" durch Elke Bongartz. 1975, im Jahr der Eingemeindung Hombergs nach Duisburg , folgte die erste Herrensitzung und der Beitritt zum HDK.

1977 stellte die Narrenzunft erstmalig innerhalb des KGK das Prinzenpaar mit Theo und Trude Querbach. Gleiches noch einmal beim 25. und 30. Jubiläum mit Eduard und Christel Deinert (Session 1981 / 82) sowie Franz und Medy Kratky (1986 / 87) sowie Werner und Angelika II in der Session 1999 / 2000.

Und voller Stolz betonte Kurt Zimmermann, dass ohne die Mitglieder der Narrenzunft der Verein nicht lebensfähig sei. „Ohne Mtglieder gäbe es keine KG Narrenzunft.“ Und dennoch galt großes Lob dem Präsidenten Manfred Becker.

„Die Narrenzunft ist Manni Becker und Manni Becker ist die Narrenzunft.“ rief er unter großem Applaus in den Festsaal. 1990 war die Fußballthekenmannschaft „Musketiere“ der Narrenzunft beigetreten und seit 2001 ist Manfred Becker der Präsident.

Sichtlich stolz ist der Verein auch auf seine Tanzgarden, die ihr Können auch außerhalb des Karnevals erfolgreich unter Beweis stellen. Die große Garde und Showtanzgruppe "Eternal Flames" bietet 16 Tänzerinnen auf, die Mittelgarde 19 Tänzerinnen und die Kleine Garde 15 Tänzerinnen.

Nach Kurz Zimmermann sprach Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann zu den Gästen und lobte die Arbeit der Narrenzunft: „Die Narrenzunft ist ein wichtiger Teil für die Kultur im Bezirk und dafür auch berühmt über die Grenzen hinaus!“

Süffisant sein Lob, dass es bis jetzt erst vier Präsidenten in der Vereinsgeschichte gegeben hat. „Da kann selbst die Bundesrepublik nicht mithalten. Dort ist die Halbwertzeit von Präsidenten momentan ja bedeutend geringer!“

Dann folgte ein herrliche Überraschung für Präsident Manfred Becker. Die Trainerin der Tanzgarden, und seit dem 11.11.2011 auch Ehefrau des Präsidenten, Nadine Raschdorf (heute Becker), hatte ein ganz besonderes „Schmankerl“ vorbereitet und einstudiert. Ihr ist es zu verdanken, dass neue Garden entstanden sind und sich die Jugendarbeit erfreulich entwickelte.

Und dass die Jugend in Manfred Becker immer einen Präsidenten mit einem offenen Ohr findet, zeigt u.a. dass dieser bei einem Kirmesbesuch mit diesen sogar „Achterbahn“ fährt. „Zu Manni kann man immer kommen. Er hört den Kindern immer zu!“ Und dieses dankten die drei Tanzgarden mit einem „gemeinsamen“ Tanz. Zum ersten Mal sah man diese gemeinsam auf der Bühne. Und da konnte man auch eine „Freudenträne“ in den Augen des sonst so souveränen Präsidenten sehen, der sich sichtlich stolz mit den Worten bedankte: „Sonst ist es immer unsere Garde, aber heute kann und darf ich wohl sagen, es ist meine Garde!“

Das „BSW Musikkorps Hohenbudberg“ lieferte die musikalische Untermalung beim Festessen: Spätzle und Geschnetzeltes, schmackhaft zubereitet von C. Aberfeld & Sohn aus Rheinberg. Gut 250 Portionen wurden ausgegeben.

Mit Michael Kühn als „Dr. Pille“ Mann“ hatte man einen Stimmenimitator auf die Bühne geholt, der als vermeintlicher Erfinder einer „Pille für den perfekten Mann“ in verschiedene Rollen schlüpfte. Da sah bzw. hörte man vom Original kaum zu unterscheiden Peter Maffey, Boris „äh“ Becker, Norbert „meine (!) Rente ist sicher“ Blüm, Bernhard Klemens Maria Hoffbauer Pius „mein kleiner Freund“ Grzimek, Marcel „ich nehme diesen Orden nicht an“ Ranitzki, Jürgen „Tegtmeyer“ von Manger und als ganz besonderes Highlight Heinz „Noch en Gedicht“ Erhard. Da stimmte Stimme, Mimik und Körperhaltung perfekt und Michael Kühn kitzelte so manchen Lachmuskel.

Und dann auch noch die „Pille in Blau – die macht mich zur Frau“ und gekonnte Darstellung von Inge „Mutter der Nation“ Meysel und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ruud Koedoder aus Dinslaken begeisterte ebenfalls mit seiner „Comedy Show“ und brachte bekannte Schlager und Stimmungslieder. Schlag auf Schlag jagte eine Pointe die andere. Eine rasante Show mit rasanten Gags, die die Zuschauer begeisterte und in ihren Bann zog.

Genial und das Highlight des Abends war jedoch der Showblock, bei dem in der verdunkelten Halle ein nur durch Leuchtschnüre umrissener Tänzer mit ebenfalls beleuchteten Gegenständen auf der Bühne agierte. Vom „Mond mit dem goldenen Lasso“, über Michael Jackson, „Ein Stern“ und „Schenk mir dein ganzes Herz“ hörte man Hits aus der ganzen Welt und die Sillhouette des Kölner Doms leuchtete beim Finale mit „Kölsche Tön“!

Und auch Prinz Günter II. stattete dem Jubelverein mit seiner Crew einen Gratulationsbesuch ab und erntete für die dargebotenen Musik- und Tanzeinlagen stehenden Applaus der Gäste, die noch bis in den frühen Morgen hinein zu Musik von DJ Holger feierten.

Detlef Schmidt hat eine schöne Fotostrecke vorbereitet!

 

 


 

 

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Moers Für 2013 ist der Zug gesichert

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 Moers (RP). Gut 2000 Unterschriften übergaben UWG und Kulturausschuss Grafschafter Karneval Bürgermeister Ballhaus. Sie belegen das Interesse der Bürger am Nelkensamstagszug. Er wird am 9. Februar von Homberg nach Moers ziehen.

 

Als ein klares Bekenntnis zum Brauchtum wertet Marianne Meylahn die große Bereitschaft von Moersern und Bürger der Nachbarstädte, sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Nelkensamstages zu bekennen. Gut 2000 Unterschriften übergab sie gestern gemeinsam mit dem Vorstand des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) an Norbert Ballhaus – gesammelt in einem Ordner, auf dessen Titelseite ein Foto des Bürgermeisters mit Narrenkappe prangt.

Der Verwaltungschef erklärte, dass der Zuschuss der Stadt Moers für den Zug trotz der aktuellen Spardebatte gesichert sei: 3600 Euro plus ein Betrag für die Kosten von Absperrung und Straßenreinigung – insgesamt maximal 10 000 Euro.

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